Seit 31 Jahre unterrichte ich erfolgreich zwei Weltsprachen. Englisch wird seit vielen Jahren in den Schulen unterrichtet, so dass man denke könnte, dass junge Lerner gut aufgehoben sind. Spanisch wird in vielen Schulen inzwischen als Pflichtfach unterrichtet. Die Eltern freuen sich, dass sie einen Übersetzer bzw. eine Übersetzerin im Urlaub haben werden. Leider sieht es aber nicht so rosig aus. 

Was ist passiert?

Viele Schulen haben sogar Muttersprachler/innen im Kollegium, so dass die Kinder gute Chancen haben sollten, die Sprache am Ende der Schulzeit gut und sogar sehr gut zu sprechen. Leider es ist oft nicht so. Ich erlebe es jedes Jahr: Eltern und Schüler bekommen das Halbjahrzeugnis und stellen fest, dass ihr Kind Unterstützung braucht. Was läuft falsch?

Meiner Meinung nach passiert folgendes:

  1. Es fehlt die Motivation.
  2. Viele Schüler haben selten die Chance Fremdsprachen in Deutschland zu sprechen.
  3. Apropos sprechen: Im Schulunterricht wird selten frei gesprochen. Kindern lesen oft Texte, über Themen, die sie nicht interessieren. Wenn sie etwas vorlesen, werden sie nicht korrigiert, weil die Lehrerin es zeitlich einfach nicht schafft, 25 Schüler in 45 Minuten zu kontrollieren.
  4. Außer im Präsenzunterricht wird die Sprache selten angewendet bzw. gesprochen. Deswegen haben Schüler bessere Noten im Leseverstehen als im Sprechen. Sprechen ist aber am Ende die wichtigste Fertigkeit beim Sprachenlernen.
  5. Sprachen sind nicht logisch, deshalb es ist ratsam, sich der Sprachen aus verschiedenen Richtungen zu nähern. Je unterschiedlicher die Lernquellen, umso besser und erfolgreicher den Lernweg.
  6. Es wird oft gedacht, dass Nachhilfe-Unterricht die Noten des Schülers verbessert. Häufig wird aber nur auswendig gelernt oder es werden nur Lektionen im Schulbuch behandelt. 
  7. Oft besuchen Schulkindern Jahre lang Nachhilfe-Unterricht, aber die Ziele werden nicht erreicht. Kurz vor den Abi-Prüfungen werden Eltern und Schüler panisch, weil sie merken, dass irgendwas passieren muss. Die Lösung ist ganz einfach: Fangen Sie heute an! Die Investition lohnt sich, weil Ihr Kind in weniger Zeit das Ziel erreicht. Dies bedeutet weniger Stress für die ganze Familie, bessere Chancen im Arbeitsmarkt in der Zukunft, und mehr Freiraum für Ihr Kind, weil er/sie nicht unbedingt vier Jahre zum Nachhilfeunterricht gefahren werden muss.

Was machen wir?

In meiner Sprachschule lernen Schüler, wie nützlich Englisch oder Spanisch sein kann. Sie entscheiden welche Themen sie behandeln wollen und sie entwickeln einen Draht zur Sprache. Die sogenannte „Fremdsprache“ ist nicht mehr „fremd“, sondern eine zusätzliche Sprache, die das Leben reicher macht und Kindern eine bessere berufliche Zukunft sichert.

Wir überlegen immer, was besser ist für unsere Kinder. Manchmal wird aber einfach nur an der falschen Stelle gespart. 

„ Der Wille und die Zielstrebigkeit sind der Schlüssel zum Erfolg.“

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